
Das
Marienheim, im Jahr 1912. |
Der
Heidelberger Stadtpfarrer Franz Wilms (1828-1911) stammte vom
Husemeshof in Kaarst. Kurz vor seinem Tode stiftete er der
kath. Kirchengemeinde St. Martinus in Kaarst 50.000 Mark für
die Errichtung des Marienheims, das in den Jahren 1913/14 erbaut
wurde. Die Neusser Augustinerinnen unterhielten hier bis 1973
ein Altenheim mit ambulanter Krankenpflege sowie einen Kindergarten
und eine Nähschule. |
Von
1974 bis 1996 diente das Marienheim der Kirchengemeinde als Pfarrbüro
mit Räumen für den Sakramenten- und Glaubensunterricht
für Kinder und Jugendliche und für ein religionspädagogisches
Institut. In den oberen Geschossen wurden Dienstwohnungen für
Ordensschwestern eingerichtet.
Am 25.02.1996
wurde der Marienheim Hospiz Kaarst e.V. gegründet.
Der Vorstandsvorsitzende, Herr Wilhelm
Schümchen,
trieb die Idee eines stationäres
Hospizes maßgeblich voran. Nach vielen Verhandlungen übertrug
die Kirchengemeinde St. Martinus dem Verein das Marienheim
in Erbpacht mit der Auflage, dort ein stationäres
Hospiz einzurichten und zu betreiben.
Bevor die Arbeiten beauftragt werden konnten, musste die
Finanzierung der Baukosten und Hauseinrichtung sichergestellt
werden.Durch
glückliche Fügung wurde die Stiftung
Wohlfahrtspflege des Landes NRW auf das Projekt “stationäres Hospiz Marienheim
in Kaarst” aufmerksam, prüfte eingehend
die Projektunterlagen und beteiligte sich mit 1,5 Mio.
DM
an den Kosten.
Damit
war ein großer
Schritt in Richtung Realisierung getan.
Neben
der Stiftung Wohlfahrtspflege beteiligten sich viele Einzelspender,
wie auch die Stadt Kaarst, die Sparkassenstiftung Kaarst-Büttgen,
das Erzbistum Köln u.v.a. an den Gesamtkosten von
3,5 Mio. DM.
Nach Sicherstellung der Finanzierung und umfangreichen
Planungsvorbereitungen wurde am 1. September 1998 mit
den konkreten Umbau- und Renovierungsarbeiten
begonnen. Bereits im Oktober 1999 waren diese in wesentlichen Bereichen fertiggestellt
ohne dass die geplanten Kosten überschritten wurden.
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Das
Marienheim, Heute. |
Ohne
den außergewöhnlichen Einsatz ehrenamtlicher Vorstandsmitglieder
wäre dies alles nicht möglich gewesen.
Große Anerkennung und Dankbarkeit zollen wir Frau
Anni Schmidt für die Gestaltung und Einrichtung des
Hauses, Herrn
Dipl. Ing. Gregor Loers für die Planung und Überwachung
der Grundsanierung, Herrn Günther
Kolvenbach für die Finanzabwicklung und Herrn
Konrad Wilms für die Öffentlichkeitsarbeit.
Ein Video über unser Haus finden
Sie unter Stiftung
Wohlfahrtspflege.
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